{"schema_version":"1.0","service":"Publicasta","type":"article","id":653,"slug":"small_batch_september_plum_fig_refrigerator_jam","title":"Kleine September-Charge: Pflaumen-Feigen-Konfitüre für den Kühlschrank ohne Einkochen","excerpt":"Pflaumen und Feigen sind im September oft gleichzeitig reif. Diese kleine Konfitüre wird auf dem Herd gekocht, im Kühlschrank oder Gefrierfach aufbewahrt und erklärt Schritt für Schritt Textur, Varianten, Haltbarkeit und Verwendung.","language":"de","default_language":"en","canonical_url":"https://publicasta.com/everyday_kitchen/small_batch_september_plum_fig_refrigerator_jam?lang=de","image":{"url":"https://publicasta.com/storage/projects/34/pages/653/2026/09/1ad05cc6-66a6-4d9a-8590-a5b1fa7bc713.webp","alt":"Ein Glas Pflaumen-Feigen-Kühlschrankkonfitüre neben Toast und frischem Septemberobst"},"publisher":{"id":34,"slug":"everyday_kitchen","name":"Everyday Kitchen","url":"https://publicasta.com/everyday_kitchen"},"author":{"name":"Anton Es"},"published_at":"2026-09-20T08:54:23+00:00","updated_at":"2026-09-20T08:54:23+00:00","content_markdown":"September ist der Monat, in dem Obst zu einem kleinen Organisationsproblem werden kann. Ein Beutel Pflaumen wird auf einmal weich, Feigen halten vielleicht nicht mehr die ganze Woche, und häufig lautet der vernünftigste Plan, schneller zu essen, als ein Haushalt es schafft. Eine kleine Portion Konfitüre gibt dem Obst eine weitere Aufgabe, ohne dass aus einem gewöhnlichen Abend ein großes Konservierungsprojekt wird.\n\n ![Ein Glas Pflaumen-Feigen-Kühlschrankkonfitüre neben Toast und frischem Septemberobst](https://publicasta.com/storage/projects/34/pages/653/2026/09/1ad05cc6-66a6-4d9a-8590-a5b1fa7bc713.webp)\n\n Diese Variante verbindet reife Pflaumen und Feigen mit Zitrone, einer überschaubaren Menge Zucker und etwas Salz. Die Mischung wird auf dem Herd gekocht, bis sie sich gut verstreichen lässt, und anschließend im Kühlschrank oder Gefrierfach aufbewahrt. Sie ist ausdrücklich kein haltbares Vorratsprodukt für das Küchenregal. Der Unterschied ist wichtig: Eine Konfitüre, die ungekühlt im Schrank stehen kann, braucht ein geprüftes Einkochverfahren, geeignete Gläser und eine kontrollierte Erhitzung. Dieser Aufstrich für Kühlschrank und Gefrierfach ist dagegen für den kurzfristigen Gebrauch gedacht und lässt sich einschließlich Schneiden und Abkühlen in ungefähr 45 Minuten zubereiten.\n\n Die Idee passt zur Kochstimmung im September, über die mehrere Lebensmittelpublikationen berichtet haben. Spätsommer und Frühherbst überschneiden sich auf dem Markt: Tomaten, Zucchini, Kräuter und Paprika sind noch reichlich vorhanden, während Äpfel und anderes Herbstobst auftauchen. Auch kleine Mengen selbst gemachter Fruchtaufstriche, besonders aus Pflaumen und Feigen, rücken in der kühler werdenden Jahreszeit wieder stärker in den Blick. Die nützliche Schlussfolgerung lautet nicht, dass jedes weiche Obst im Glas landen muss. Es geht vielmehr darum, eine flexible, korrekt gelagerte Konfitüre zu haben, die eine überschaubare Menge Obst vor dem Wegwerfen bewahrt.\n\n ## Was dieses Rezept ist – und was nicht\n\n Dies ist eine gekochte Kühlschrankkonfitüre. Sie ist dicker und konzentrierter als eine Fruchtsauce, kann aber weicher sein als handelsübliche Konfitüre. Die endgültige Konsistenz hängt vom Wassergehalt des Obstes, von der Breite der Pfanne, vom Reifegrad und davon ab, wie weit die Flüssigkeit eingekocht wird. Beim Abkühlen wird der Aufstrich außerdem noch etwas fester.\n\n Es handelt sich nicht um ein geprüftes Einkochrezept. Fülle heiße Gläser nicht einfach ab, verschließe sie und stelle sie ins Regal. Auch ein sauberes Glas macht ein Produkt nicht automatisch ungekühlt haltbar. Bewahre die fertige Konfitüre kalt auf oder friere sie mit ausreichend Platz für die Ausdehnung ein. Das National Center for Home Food Preservation behandelt Kühlschrank- und Gefrierkonfitüren als eigene Kategorie und weist darauf hin, dass sie gewöhnlich nur begrenzte Zeit im Kühlschrank oder länger im Gefrierfach aufbewahrt werden.\n\n Die Menge ergibt je nach Obst und Flüssigkeitsverlust ungefähr 2 bis 2 1/2 Tassen. Das reicht für ein Glas, das bei den aktuellen Frühstücken zum Einsatz kommt, und einen zweiten Behälter für das Gefrierfach. Die Portion ist bewusst klein gehalten: Kleine Mengen lassen sich frisch leichter verbrauchen und passen besser in einen normalen Kühlschrank.\n\n ## Zeit, Portionen und Ausstattung\n\n **Aktive Arbeitszeit:** 20 Minuten\n\n **Kochzeit auf dem Herd:** 20 bis 30 Minuten\n\n **Abkühlzeit:** mindestens 30 Minuten, bevor die endgültige Konsistenz beurteilt wird\n\n **Gesamtzeit:** etwa 45 bis 60 Minuten\n\n **Ergibt:** ungefähr 2 bis 2 1/2 Tassen\n\n Du brauchst ein Schneidebrett, ein Messer, einen breiten schweren Topf oder eine breite Sautépfanne, einen Holzlöffel oder hitzefesten Pfannenwender, einen kleinen Teller für die Konsistenzprobe und zwei saubere, kühlschrankgeeignete Behälter. Eine breite Pfanne ist hilfreich, weil durch die größere Oberfläche Wasser verdampfen kann, ohne dass die Mischung lange und heftig kochen muss.\n\n ## Zutaten\n\n - 450 g reife Pflaumen, etwa 4 bis 6 mittelgroße, entsteint und klein geschnitten\n- 225 g reife frische Feigen, Stiele entfernt und geviertelt oder gehackt\n- 150 g Haushaltszucker, nur bei ungewöhnlich saurem Obst nach Bedarf etwas mehr\n- 2 Esslöffel Zitronensaft\n- 1 Teelöffel fein abgeriebene Zitronenschale\n- 1 kleine Prise feines Salz\n- 1/2 Teelöffel gemahlener Zimt, optional\n- 1 Esslöffel Wasser, nur wenn das Obst sehr fest ist oder die Pfanne am Anfang trocken wirkt\n\n Der Zucker dient nicht nur zum Süßen. Er hilft der Mischung, glänzend und konzentriert zu werden, und beeinflusst die fertige Konsistenz. Du kannst die Menge etwas verringern, doch eine sehr zuckerarme Version wird meist flüssiger und hält sich möglicherweise kürzer. Das NCHFP weist darauf hin, dass zuckerreduzierte Aufstriche Farbe und Textur schneller verändern können. Nutze deshalb Kühlschrank oder Gefrierfach, statt die Lagerdauer auf andere Weise verlängern zu wollen.\n\n Wenn deine Pflaumen sehr süß sind, beginne mit 100 g Zucker. Bei deutlich säuerlichen Pflaumen können die vollen 150 g angenehmer sein. Es ist besser, gegen Ende nachzuwürzen, als die gesamte Charge von Anfang an zu süß anzulegen.\n\n ## Reifes Obst auswählen, verdorbenes aussortieren\n\n Verwende Obst, das duftet und bei leichtem Druck etwas nachgibt. Entsorge jedoch alles mit sichtbarem Schimmel, austretender Gärung oder einem alkoholischen beziehungsweise hefigen Geruch. Schneide Schimmel nicht einfach großzügig weg, um den Rest für Konfitüre zu verwenden. Schimmel kann unter die sichtbare Oberfläche reichen, und Zucker macht zweifelhaftes Obst nicht sicher.\n\n Pflaumen bringen Säure und eine klare, fruchtige Schärfe. Feigen sorgen für Körper, Kerne und eine honigartige Note. Das Verhältnis ist flexibel. Du kannst 675 g Pflaumen allein verwenden oder einen Teil der Feigen durch Brombeeren, halbierte Weintrauben oder geschälte reife Birnen ersetzen. Halte das Gesamtgewicht des Obstes ungefähr bei 675 g und rechne damit, dass sich die Kochzeit verändert. Wasserreiches Obst braucht länger; dichtes Obst erreicht die passende Konsistenz möglicherweise schnell.\n\n Für eine reine Feigenvariante solltest du den Zitronensaft beibehalten. Feigen können ohne ausreichend Säure gekocht flach schmecken. Bei einer reinen Pflaumenvariante gib die Zitronenschale erst nach dem Abschmecken dazu, denn manche Pflaumensorten sind von sich aus deutlich säuerlich.\n\n ## So wird die Konfitüre zubereitet\n\n ### 1. Das Obst vorbereiten\n\n Wasche das Obst unter kaltem, fließendem Wasser und trockne es ab. Entferne Pflaumensteine und Feigenstiele. Schneide die Pflaumen in Stücke, die höchstens etwa 1,25 cm groß sind. Die Feigen kannst du etwas größer schneiden, wenn sichtbare Stücke erwünscht sind, oder kleiner, wenn der Aufstrich glatter werden soll. Schälen musst du keine der beiden Obstsorten. Pflaumenschalen geben Farbe und Säure, Feigenschalen werden beim Kochen weich.\n\n Bei sehr großen Feigen solltest du auf einen harten Stielansatz achten und ihn vollständig entfernen. Wenn das Obst Druckstellen hat, aber ansonsten einwandfrei ist, schneide die betroffene Stelle großzügig weg. Gib das vorbereitete Obst nach und nach in die Pfanne.\n\n ### 2. Kurz ziehen lassen\n\n Gib Zucker, Zitronensaft, Zitronenschale und Salz zum Obst. Rühre um und lasse die Mischung 10 bis 15 Minuten stehen. In dieser kurzen Ruhezeit tritt Saft aus, und der Zucker beginnt sich aufzulösen, bevor die Pfanne heiß wird. Außerdem kannst du in dieser Zeit das Schneidebrett reinigen.\n\n Ein Ziehen über Nacht ist nicht nötig. Für eine Portion unter der Woche reichen 15 Minuten. Wenn das Obst bereits sehr weich und saftig ist, kannst du direkt mit dem Kochen beginnen.\n\n ### 3. Sanft erhitzen\n\n Stelle die Pfanne auf mittlere Hitze. Rühre, bis sich der Zucker gelöst hat und das Obst Flüssigkeit abgibt. Wirkt der Pfannenboden nach einigen Minuten trocken, gib den Esslöffel Wasser dazu. Füge Wasser nicht automatisch hinzu; zusätzliche Flüssigkeit verlängert das Einkochen.\n\n Sobald die Mischung am Rand zu blubbern beginnt, reduziere die Hitze auf mittlere bis niedrige Stufe. Ziel ist ein gleichmäßiges, offenes Köcheln und kein aggressives Sprudeln. Rühre alle paar Minuten um und löse dabei auch Beläge vom Boden und aus den Ecken. Feigen können ansetzen, weil sich Kerne und natürlicher Zucker ablagern – besonders in einer dünnen Pfanne.\n\n ### 4. Kochen, bis die Masse streichfähig ist\n\n Koche die Mischung 20 bis 30 Minuten und rühre häufiger um, sobald sie dicker wird. Das Obst zerfällt, die Farbe wird kräftiger, und die Blasen steigen langsamer und größer auf. Du kannst einen Teil des Obstes mit dem Löffel zerdrücken, aber einige Stücke ganz lassen, wenn du einen strukturierteren Aufstrich möchtest.\n\n Beginne nach 20 Minuten mit der Probe. Gib einen Teelöffel Konfitüre auf den gekühlten Teller und warte 30 Sekunden. Schiebe die Masse mit dem Finger. Wenn sie leicht Falten wirft und sich langsam bewegt, ist sie beinahe fertig. Läuft sie wie eine Sauce, koche sie noch einige Minuten weiter und teste erneut. Verlasse dich nicht auf ein einzelnes spektakuläres sichtbares Zeichen; beim Abkühlen zieht die Konfitüre weiter an.\n\n Ein Thermometer ist optional. Wenn du eines verwendest, erreicht gekochte Konfitüre oft ungefähr 218 bis 220 Grad Fahrenheit, also etwa 103 bis 104 Grad Celsius. Bei einer kleinen Menge oder an einem feuchten Tag kann der Wert jedoch irreführend sein. Textur und Abkühlen sind hier bessere Orientierungspunkte, weil dieses Rezept für kalte Lagerung und nicht für einen geprüften Einkoch-Endpunkt gedacht ist.\n\n ### 5. Abkühlen und portionieren\n\n Nimm die Pfanne vom Herd und lasse die Konfitüre 10 Minuten abkühlen. Kosten vorsichtig, denn heißer Zucker kann Verbrennungen verursachen. Wirkt der Geschmack stumpf, gib eine weitere kleine Prise Salz hinzu. Schmeckt das Obst zu süß, rühre einen Teelöffel Zitronensaft ein. Zimt kommt nur dazu, wenn du ein wärmeres Aroma möchtest.\n\n Fülle die Konfitüre in saubere Behälter. Wenn du sie einfrieren willst, lasse oben Platz, denn der Inhalt dehnt sich beim Gefrieren aus. Lasse die Behälter kurz offen abkühlen, verschließe sie dann und stelle sie in den Kühlschrank. Beschrifte eine einzufrierende Portion mit dem Datum und lasse auch dort ausreichend Raum am oberen Rand.\n\n Beurteile die endgültige Konsistenz nicht, solange die Konfitüre kocht. Eine Masse, die in der Pfanne perfekt aussieht, kann nach dem Abkühlen zu fest werden. Eine zunächst lockere Mischung kann nach einer Nacht im Kühlschrank angenehm streichfähig sein. Ist sie zu dick, rühre einen Teelöffel warmes Wasser oder Zitronensaft ein. Ist sie zu flüssig, gib sie für fünf bis zehn Minuten zurück in die Pfanne.\n\n ## Praktische Abwandlungen\n\n **Nur Pflaumen:** Verwende 675 g entsteinte Pflaumen. Das Ergebnis wird heller und säuerlicher. Gib den Zucker nach und nach hinzu und schmecke gegen Ende ab.\n\n **Nur Feigen:** Verwende 675 g gehackte Feigen und behalte den Zitronensaft bei. Der Aufstrich wird weicher und stärker von den Feigenkernen geprägt. Ein Esslöffel Balsamico kann einen Teil des Zitronensafts ersetzen. Gehe dabei vorsichtig vor, weil sein Geschmack kräftiger ist.\n\n **Brombeeren:** Ersetze bis zu 225 g der Feigen durch Brombeeren. Rechne mit mehr Kernen und einer dunkleren Farbe.\n\n **Weintrauben:** Verwende halbierte kernlose Weintrauben, am besten eine Sorte mit merklicher Säure. Sehr süße Tafeltrauben können zu einem flachen, bonbonartigen Aufstrich führen.\n\n **Birnen:** Ersetze einen Teil der Feigen durch feste, geschälte Birnen. Birnen enthalten mehr Wasser und brauchen eventuell eine längere Kochzeit. Etwas geriebener Ingwer passt gut dazu, ist aber optional.\n\n **Brauner Zucker:** Ersetze bis zur Hälfte des weißen Zuckers durch hellen braunen Zucker, wenn du ein tieferes Aroma möchtest. Bei größeren Mengen kann die Konfitüre schwer wirken; außerdem lässt sich die Farbe dann schwieriger beurteilen.\n\n **Ohne raffinierten Zucker:** Du kannst das Obst ohne zusätzlichen Zucker kochen. Dann ähnelt das Ergebnis eher einem dicken Kompott und hält sich nicht so gut. Lagere es kalt und verbrauche es zeitnah. Ersetze den Zucker nicht einfach durch Honig und gehe davon aus, dass die Lagerungsregeln unverändert bleiben.\n\n ## Ideen für ein kleines Glas\n\n Die naheliegende Verwendung ist Toast. Ein kleines Glas wird jedoch vielseitiger, wenn du es als Zutat und nicht nur als Dessertbelag behandelst. Löffle die Konfitüre in Naturjoghurt mit gerösteten Haferflocken, streiche sie unter eine Schicht Ricotta auf Brot oder serviere etwas davon zu kräftigem Käse. Auch geröstete Möhren oder Kürbis können in den letzten Minuten damit glasiert werden. Streiche den Aufstrich nicht zu früh auf, sonst können die Zuckerbestandteile anbrennen.\n\n Für eine schnelle Pfannensauce verrühre zwei Esslöffel Konfitüre mit einem Schuss Wasser und einem Teelöffel Essig. Gib die Sauce zu Schweinekoteletts, gebratenem Hähnchen oder gebackenem Tofu. Sie sollte erst nach dem Garen des Proteins oder in den letzten Minuten dazukommen, damit der Fruchtzucker nicht verbrennt.\n\n Rühre einen Löffel in eine Vinaigrette aus Olivenöl, Essig, Senf und schwarzem Pfeffer. Die Konfitüre liefert Süße und Fruchtsäure; reduziere deshalb den Essig, bis das Dressing ausgewogen schmeckt. Auch in einem gegrillten Käsebrot mit kräftigem Cheddar funktioniert sie, allerdings genügt eine dünne Schicht.\n\n Für süßes Frühstücksgebäck kannst du sie durch Muffinteig ziehen oder eine kleine Menge in die Mitte von Daumenkeksen setzen. Da Kühlschrankkonfitüre weicher sein kann als handelsüblicher Fruchtaufstrich, solltest du sie vor der Verwendung als Füllung kühlen und den Teig nicht überladen.\n\n Ein Glas kann außerdem ein schnelles Dessert ergeben. Erwärme einen Löffel über Vanilleeis, hebe ihn unter Schlagsahne oder schichte ihn mit Joghurt und zerbröselten Keksen. Das Obst bringt bereits viel Aroma mit, sodass der übrige Nachtisch schlicht bleiben kann.\n\n ## Aufbewahrung und Lebensmittelsicherheit\n\n Behandle den Aufstrich als verderbliches selbst gemachtes Lebensmittel. Stelle ihn nach dem Abkühlen in den Kühlschrank, halte den Behälter verschlossen und verwende jedes Mal einen sauberen Löffel. Das NCHFP nennt für Kühlschrank- und Gefrierkonfitüren gewöhnlich bis zu etwa drei Wochen im Kühlschrank oder bis zu ein Jahr im Gefrierfach, wobei sich die Qualität nach dem Öffnen je nach Rezeptur schneller verändern kann. Da diese Zubereitung eine flexible kleine Anpassung und keine geprüfte Konservierungsformel ist, orientiere dich am vorsichtigen Ende dieser Empfehlung: Versuche, einen geöffneten Behälter innerhalb von zwei bis drei Wochen aufzubrauchen, und friere ein, was du nicht bald verwenden wirst.\n\n Wenn sich Schimmel, nachträgliche Bläschen, ein gäriger oder alkoholischer Geruch oder ein anderes ungewöhnliches Erscheinungsbild entwickelt, entsorge den gesamten Behälter. Schabe Schimmel nicht einfach von der Oberfläche und verwende den Rest. Die USDA-Leitlinien zur Lebensmittelsicherheit weisen darauf hin, dass Schimmel in gekühlten Konfitüren wachsen kann und sichtbarer Schimmel möglicherweise nicht das gesamte Ausmaß der Verunreinigung zeigt.\n\n Lasse die Konfitüre beim Servieren so kurz wie praktisch möglich außerhalb des Kühlschranks. Stelle sie besonders in einer warmen Küche nicht stundenlang auf den Frühstückstisch. Verwende saubere, trockene Behälter und tauche kein bereits gebuttertes oder mit Krümeln bedecktes Messer in das Glas. Diese Gewohnheiten sind schlicht, schützen aber Textur und Haltbarkeit.\n\n Wenn du die Konfitüre einfrierst, portioniere sie in kleine Behälter statt in ein großes Glas. Ein Behälter mit 120 ml Inhalt reicht für einige Frühstücke und taut schneller auf. Taue die Konfitüre im Kühlschrank auf, rühre sie vor der Verwendung um und friere eine vollständig aufgetaute Portion nicht erneut ein. Eine gewisse Flüssigkeitsabsonderung nach dem Einfrieren ist normal; rühre sie wieder unter. Ist die Textur danach lockerer, verwende die Konfitüre in Joghurt, einer Sauce oder beim Backen, statt sie mit Gewalt in den ursprünglichen Zustand zurückbringen zu wollen.\n\n Dieses Rezept enthält kein Fleisch, keine Eier und keine Milchprodukte, kann aber neben solchen Lebensmitteln serviert werden. Halte es von rohen Zutaten getrennt, wasche den Löffel zwischen verschiedenen Verwendungen und achte beim Servieren klebriger Aufstriche an kleine Kinder auf die üblichen Verschluckungsgefahren. Für Kinder unter einem Jahr solltest du die aktuelle medizinische Empfehlung zu Honig beachten. Dieses Rezept verwendet Zucker und keinen Honig, doch Abwandlungen können die Zutaten verändern.\n\n ## Gelassener konservieren\n\n Der Reiz einer kleinen Kühlschrankkonfitüre liegt im überschaubaren Aufwand. Du musst keine Spezialausrüstung kaufen, kein Dutzend Gläser verarbeiten und nicht für jeden Tag ein neues Frühstück erfinden. Du konzentrierst lediglich Obst, solange es gut ist, stellst einen Teil für die Woche kalt und bewahrst den Rest für eine spätere Mahlzeit auf.\n\n Dasselbe Verfahren funktioniert mit der Kombination, die in der Obstschale gerade am gefährdetsten aussieht. Behalte die Grundstruktur im Kopf: reifes Obst, genug Säure für einen lebendigen Geschmack, an das Obst angepasster Zucker, sanftes Einkochen und kalte Lagerung. Fertig ist der Aufstrich, wenn er ausgewogen schmeckt und langsam vom Löffel läuft – nicht erst dann, wenn er einem idealisierten Bild entspricht.\n\n Diese Flexibilität macht die Methode im Alltag nützlich. Eine sonntags gekochte Konfitüre kann am Montag auf Toast liegen, am Mittwoch zu einer Pfannensauce werden und am Freitag den süßen Teil eines einfachen Desserts bilden. Wenn die Obsternte großzügig ausfällt, kochst du eben eine weitere kleine Portion. Kleine Mengen lassen Raum für Beurteilung, und genau diese Einschätzung ist hier wertvoller als ein makellos aussehendes Glas.\n\n ## Quellen\n\n Der saisonale Kontext orientiert sich an Berichten von The Week und Bon Appétit über die Septemberküche, kleine Fruchtzubereitungen und die Überschneidung von Spätsommer- und Herbstzutaten. Hinweise zu Kühlschrank- und Gefrierkonfitüren sowie zu zuckerreduzierten Aufstrichen stammen vom National Center for Home Food Preservation. Die Hinweise zum Umgang mit Schimmel beruhen auf den Lebensmittelsicherheitsinformationen des USDA Food Safety and Inspection Service.\n\n - [The Week: Sweet, sticky jam season is here – time to get cooking](https://theweek.com/culture-life/food-drink/sweet-sticky-jam-season-is-here-time-to-get-cooking)\n- [Bon Appétit: BA’s Best Chocolate Chip Cookies and More Recipes We Made This Week](https://www.bonappetit.com/story/recipes-bon-appetit-editors-cooked-september-2026)\n- [Bon Appétit: 22 Easy Weeknight Dinners for September](https://www.bonappetit.com/gallery/easy-weeknight-dinner-recipes)\n- [National Center for Home Food Preservation: Storing Home-Canned Jams and Jellies](https://nchfp.uga.edu/how/make-jam-jelly/jams-jellies-general-information/storing-home-canned-jams-and-jellies/)\n- [National Center for Home Food Preservation: Berry Jam (Uncooked)](https://nchfp.uga.edu/how/make-jam-jelly/jams/berry-jam-uncooked/)\n- [USDA Food Safety and Inspection Service: Molds on Food: Are They Dangerous?](https://www.fsis.usda.gov/food-safety/safe-food-handling-and-preparation/food-safety-basics/molds-food-are-they-dangerous)","available_translations":[{"language":"ar","title":"مربى سبتمبر بكميات صغيرة: مزيج البرقوق والتين في الثلاجة من دون تعليب","html_url":"https://publicasta.com/everyday_kitchen/small_batch_september_plum_fig_refrigerator_jam?lang=ar","markdown_url":"https://publicasta.com/everyday_kitchen/small_batch_september_plum_fig_refrigerator_jam.md?lang=ar","json_url":"https://publicasta.com/everyday_kitchen/small_batch_september_plum_fig_refrigerator_jam.json?lang=ar","api_url":"https://publicasta.com/api/public/v1/channels/everyday_kitchen/articles/small_batch_september_plum_fig_refrigerator_jam?lang=ar"},{"language":"de","title":"Kleine September-Charge: Pflaumen-Feigen-Konfitüre für den Kühlschrank ohne 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