Apple Upgrade wirkt günstig, weil die Monatsrate niedrig aussieht. Es ist aber nicht das alte iPhone Upgrade Program unter neuem Namen. Es ist ein Lease über Klarna, und das Gerät gehört Ihnen erst, wenn Sie es am Ende kaufen.

Apple-Geräte im Vergleich zwischen Lease-Zahlungen, Kauf und Wiederverkauf

Apple bietet das Programm in den USA für iPhone, iPad, Mac und Apple Watch an. Die Laufzeiten: 12 oder 24 Monate für iPhone und Apple Watch, 24 oder 36 Monate für iPad und Mac. Am Ende können Sie upgraden und zurückgeben, aussteigen und zurückgeben oder per purchase option fee kaufen. Apple sagt ausdrücklich: Am Ende des lease term besitzen Sie das Gerät nicht.

Die Frage ist nicht, ob $17.99 oder $34.99 im Monat machbar sind. Die Frage ist, was am Ende passieren soll. Wer alle ein bis zwei Jahre wechselt und keinen Wiederverkauf organisieren will, kann profitieren. Wer Geräte vier bis sechs Jahre nutzt, refurbished kauft oder einen günstigen MVNO/prepaid-Tarif nutzt, sollte vorsichtig sein.

Das alte Programm war näher am Kauf: 24-Monats-Darlehen über Citizens One, AppleCare+ enthalten, klarer Weg zum ownership. Bei Apple Upgrade ist AppleCare separat. Schäden bei der Rückgabe können also teuer werden.

Beim iPhone kommt die Carrier-Bedingung dazu: Beim Abschluss müssen AT&T, T-Mobile oder Verizon gewählt werden. MacRumors berichtet, dass die Geräte unlocked sind, aber prepaid ist beim Start keine Option. Rechnen Sie den Mobilfunktarif mit ein.

Geeignet ist Apple Upgrade für häufige Upgrader mit klarer Rückgabeabsicht. Nicht geeignet ist es für Langzeitnutzer, refurbished-Käufer, Spar-Tarife und alle, die nur auf die Monatsrate schauen. Apple macht die Geräte nicht billiger. Apple macht den ersten Preis kleiner und verschiebt die Eigentumsfrage ans Ende.